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Uralte Kulturen Perus: Caral in Pazifik-Nähe, Chavin in den Anden

Veröffentlicht am 17.08.2014

In der Wüste am Pazifik gibt es Hügel, die sich in Nebel hüllen. Es grünt und blüht in der Reserva Lachay - willkommene Erholung für die erdnomaden nach dem Moloch Lima. Die Höhepunkte der letzten beiden erdnomaden-Wochen bildeten aber zwei uralte peruanische Kulturstätten, beide UNESCO-Weltkulturerbe.

Caral ist rund 5000 Jahre alt, Amerikas älteste Stadtsiedlung. Sie umfasst sechs Pyramiden, an denen noch gebuddelt und geforscht wird.

 

Die mythische Kultur von Chavin (850 bis 200 v. Chr.) beeinflusste viele spätere Kulturen.

Laut Erläuterungstafeln feierten die Menschen an der Orakel- und Kultstätte mit viel Essen und Trinken. Auf dem Altar erbrachten sie ihren Göttern verschiedenste Opfer. Es gab eine eigene Stätte für die halluzinogene Berauschung, mit deren Unterstützung Kunstwerke geschaffen wurden.

Das ausgeklügelte Kanalsystem wurde für Regenwasser genutzt, aber auch für rituelle Gegenstände und Personen. Was in Chavin alles passiert ist wollen wir im Detail lieber nicht wissen.

Hier findest du unsere Bilder...

Vom Pazifik die Anden rauf, zum Dschungel im Osten runter und zurück

Veröffentlicht am 06.08.2014

Ursus' Bremsen brauchen nach dem Rauf und Runter Pflege. Wir stoppen auf dem Weg nach Lima in einer Werkstatt. Da gibt es immer schnelles Internet zum Bloggen :-)

Am 28./29. Juli sind National-Feiertage, dieses Jahr ein verlängertes Wochenende. Halb Peru ist unterwegs auf Urlaub. Wir verziehen uns in die Reserva Nor Yauyos Cochas, in enge, auf rund 4000 Metern gelegene Bergtäler mit urigen Dörfern und freundlichen Bauersleuten. Wieder in der Zivilisation machen wir im Städtchen Tarma Station und wandern auf einem Inkaweg.

Dann geht's runter in die Yungas, die Regenwald-Berge am Ostrand der Anden, Richtung Amazonas-Becken. In Oxapampa essen wir Gulasch und Schnitzel bei Deutschstämmigen. Mitte des 19. Jahrhunderts waren ihre Vorfahren in den peruanischen Dschungel nach Pozuzo eingewandert. Wir fragen uns, was die Menschen dazu gebracht hat, auf diese Reise ins Ungewisse aufzubrechen. Viele überlebten sie nicht: Zwei Jahre per Schiff, dann über die Anden in den Regenwald. Mehr...

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Vom Valle Sagrado über Nazca zur Halbinsel Paracas am Pazifik

Veröffentlicht am 22.07.2014

Peru ist voller faszinierender Kontraste. Vor einer Woche bestaunen wir im Hochland noch die Agrar-Versuchsfelder der Inkas in Moray und die terrassenförmig angelegten Salzpfannen bei Mara.

Dann locken uns auf dem Weg zum Pazifik die rätselhaften Nazca-Linien und Paracas-Geoglyphen, welche die deutsche Mathematikerin Maria Reiche 40 Jahre lang erforschte und bekannt machte.


Im Nationalpark tauchen wir in die pastellfarbene Wüstenlandschaft der Halbinsel Paracas.

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Und morgen starten wir erdnomaden wieder in die Berge...

Auf Inka-Spuren von Cusco nach Machu Picchu

Veröffentlicht am 14.07.2014

Wegen der Touristenmassen waren wir vorher skeptisch. Inka-Ruinen hatten wir schon viele erkundet. Aber Machu Picchu gefällt uns dann trotz des Rummels wegen seiner zauberhaften Lage. Hier oben fühlen wir uns ein bisschen wie am Dach der Welt, den Natur-Göttern nahe. Spannend und reizvoll waren aber auch andere Inka-Ruinen auf dem Weg von Cusco durch das Valle Sagrado, das heilige Tal. Hier die Bilder...

Süd-Peru: Spektakuläre Canyons, Kondore, Titicaca-See, Ruinen...

Veröffentlicht am 04.07.2014

Die erdnomaden grüßen dich aus Cusco, der Hauptstadt des Inka-Reichs, Weltkulturerbe und schönste Stadt Amerikas (laut Stadtverwaltung). Heute sind wir schon mal durch die Altstadt gestreift. Und haben die WM-Spiele Deutschland-Frankreich und Brasilien-Kolumbien angesehen. Zurück am Campingplatz sind die Spiele das Gesprächsthema. Außer uns sind nämlich ausgerechnet ein Traveller-Paar aus Frankreich und eines aus Brasilien da! 

Die ersten zwei Wochen in Peru sind ganz nach erdnomaden-Geschmack: Das Nomadieren mit Ursus ist absolut unkompliziert, die Menschen sind freundlich und die Attraktionen abwechslungsreich: Wir bestaunen im Colca-Canyon die spektakuläre Kulturlandschaft, Auge in Auge mit Kondoren. 

Von da geht's über einen Pass mit 4.870 Meter. Wieder im Tal, ab jetzt alles auf rund 3.800 Meter, besuchen wir Grabturm-Ruinen. Bei der Stadt Puno fahren wir auf dem Titicaca-See zu den Uros, den schwimmenden Schilf-Inseln, die der Touristen wegen noch bewohnt werden.

Zeit für einen Erholungstag: Fernab der Touristenströme stehen wir im Canyon Tinajani bei einfachen Bauern und wandern zwischen bizarren Felstürmen.

Hier findest du die Bildergalerie dazu...

Willkommen bei den erdnomaden!

Wir grüßen Freunde & Familie.

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