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Von Kolumbiens Bergen zur Karibik - Endstation in Südamerika!

Veröffentlicht am 22.11.2014

Höhepunkte der letzten beiden Wochen durch Nord-Kolumbien waren die sagenumwobene Laguna Guatavita, das schön restaurierte Kolonialstädtchen Villa de Leyva, die Ankunft an der super-schwülen Karibik-Küste und jetzt die Touristen-Hochburg Kolumbiens:

 

Cartagena. Die 1533 gegründete, geschichtsträchtige Stadt ist auch für uns die schönste Stadt Südamerikas. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe. Hier spielt Marquez' 'Die Liebe in den Zeiten der Cholera'.

Zugleich ist Cartagena die erdnomaden-Endstation in Südamerika, nach gut zwei Jahren.

Wenn alles mit der neuen, heiß ersehnten Fähre klappt, bringt sie uns mitsamt Ursus nach Zentralamerika. Bisher musste man Fahrzeuge separat verschiffen, was mit nervigen bürokratischen Hürden, Schäden am Fahrzeug, Flug- und Hotelkosten verbunden war.

Eine Landverbindung durch den Darien gibt es nicht.

Toi, toi, toi - bis dann, aus Panama!

Mehr Bilder gibt es hier...

Süd-Kolumbien: Ausgrabungen, Wüste Tatacoa, Wachspalmen, Kaffee

Veröffentlicht am 07.11.2014

Kolumbien hat bei uns einen Sympathie-Bonus: Wir lieben Gabriel Garcia-Marquez' Bücher und seine Art, die Seele Kolumbiens und die Menschen zu beschreiben.

Uns gefallen die üppig-grünen, hügeligen Berg-Landschaften und die tropischen Regenwälder. Kolumbien hat weltweit die zweitgrößte Artenvielfalt pro Flächeneinheit. Eine kleine Wüste und Ausgrabungen der San Agustin-Kultur (100-1200 n.Chr.) gibt es auch.

Aber den Süden Kolumbiens durchqueren wir relativ zügig. So viele schwer bewaffnete Soldaten, Polizei und private Sicherheitskräfte haben wir unser ganzes Leben nicht gesehen. An manchen Abschnitten steht alle 300 Meter ein Uniformierter am Straßenrand, schussbereit eine MP in der Hand. Uns winken sie freundlich durch die Kontrollen. Kolumbien freut sich über ausländische Besucher. Bei den touristischen Haupt-Attraktionen trifft man inzwischen viele. Seit 2002 ist das Land sicherer geworden, aber manche Gebiete sind noch nicht unter staatlicher Gewalt. Mehr...

Gut für die erdnomaden, sichere Stellplatz-Tipps anderer Traveller zu haben, auf Wiesen von Haziendas oder Reservas. Zu den Bildern geht's hier...   

Abschied von Ecuador - Auf nach Kolumbien

Veröffentlicht am 23.10.2014

Nach schönen Nebelwald-Touren bei Mindo und dem Überqueren des Äquators melden wir uns von der letzten Ecuador-Station bei Ibarra. Mehr Bilder findest du hier..

Das war unsere Route durch das für Natur-Liebhaber wunderbar abwechslungsreiche Land mit kurzen Wegen und guten Straßen.

Ein letztes Mal Volltanken zum Diesel-Preis von 1,03 USD pro Gallone (= ca. 3,8 l).

Und dann auf nach Kolumbien!

Ecuadors Naturparadies im Pazifik: Die Galapagos-Inseln

Veröffentlicht am 11.10.2014

Aus Amazonien in Ecuadors Hauptstadt Quito angekommen ging es ganz schnell: Gleich das zweite Reisebüro hatte ein Last-Minute-Premium-Angebot für eine Galapagos-Kreuzfahrt. 14 Stunden später saßen wir im Flieger. Ursus hatten wir gut bewacht im Zentrum von Quito geparkt.

Beim Anflug auf die erste Insel sind wir ziemlich erstaunt. Wir hatten ein Naturparadies mit üppigem Grün erwartet. Aber die Vegetation ist jetzt in der Trockenzeit eher silber-grau. Dafür gibt es keine Mücken und keine 40-Grad-Hitze wie in der Regenzeit.

Fasziniert sind wir erdnomaden allemal. Auf zwei Touren pro Tag erkunden wir die Inseln San Cristobal, Espanola, Floreana und Santa Cruz.

Wir bestaunen die ulkig anmutenden Tiere Galapagos'. Viele gibt es nur hier. Und wie Charles Darwin entdeckte, gibt es Tierarten, die sich den unterschiedlichen Bedingungen der Inseln angepasst haben. Deshalb gibt es manche Arten nur auf einer Insel. So entstand Darwins Evolutionstheorie. Mehr hier...

Unsere Bildergalerie findest du hier....

Eine Woche quer durch Ecuador: Pazifik, Anden-Hochland, Amazonien

Veröffentlicht am 28.09.2014

Die erdnomaden in Amazonien, Sonntag 15 Uhr: Der Regen fällt jetzt wieder tropisch-sintflutartig vom Himmel. Aber es gibt schnelles Internet in der Lodge. So lassen sich die Regenstunden nutzen.

Zuvor war vier Stunden lang Regenpause mit Sonne und Regenwald-Schwüle. Gerade genug Zeit, zum Mittagessen ins Dorf zu spazieren, in Bananenblättern gedämpften Fisch zu essen und am Fluss Sonntagsausflügler, Flora und Fauna zu beobachten.

Der Weg vom Pazifik über die Anden herunter ins Amazonas-Becken führte mal wieder über einen Pass auf 4.000 Höhenmeter. Vorbei an alten Vulkanen samt Kratersee ging's zum Touristenort Banos mit schönen Wasserfällen am Osthang der Anden.

Der Vulkan Tungurahua war friedlich und zeigte nur ein paar zarte Rauchwölkchen. Eigentlich ist er seit 1999 in Eruption. Die Infos des Geophysischen Instituts verfolgen wir trotzdem weiter. Auch um zu sehen, welche Erdbeben wir verschlafen haben ;-)

Hier gibt's mehr Bilder...

Willkommen bei den erdnomaden!

Wir grüßen friends & family.

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