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Costa Rica: Nebelwälder, Cahuita in der Karibik, Samara am Pazifik

Veröffentlicht am 21.12.2014

Es war klar, dass wir auf dem Weg nach Zentralamerika im November durch die Regenzeit müssen. Dementsprechend viele Wolken und Regen hatten wir seit Ecuador. Mitte Dezember sollte normalerweise Schluss sein. Aber dieses Jahr bringt das Klima-Phänomen El Niño (Christkind) alles durcheinander: In Peru schon erzählten uns die Fischer, dass es dieses Jahr wenig Fisch gibt. Außerdem gab es Dürren, wie in Süd-Kalifornien und Brasilien. Dann brachte heftiger Regen Überschwemmungen.

In den ersten zweieinhalb Wochen Costa Rica hatten wir nur einen Tag ohne Regen. Nebelwald-Wanderungen bei Regen haben auch ihren Reiz ;-) Aber wegen der dichten Wolkendecke haben wir noch keinen einzigen Vulkan gesehen.

Jetzt sind wir erst mal ins trockenste Eck des Landes gefahren, an die nördliche Pazifik-Küste.

Hier unsere kleine Ausbeute an Fotos...

Die erdnomaden wünschen dir schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch!

Lass es dir gut gehen!

Mit der Fähre von Kolumbien nach Panama und weiter nach Costa Rica

Veröffentlicht am 05.12.2014

Es hat geklappt! Die neue, schick renovierte  Fähre brachte uns und Ursus unbeschadet nach Colon in Panama. Die reine Fahrtzeit war 18 Stunden. Aber mit allem Papierkram, verschiedensten Kontrollen und unendlicher Warterei dauerte es vier Tage.

Nach Station in Panama City und zwei Erholungstagen querten wir Panama recht zügig, denn hier waren wir schon 2009 für ein paar Wochen.

Dafür nehmen wir uns für Costa Rica mehr Zeit. Der Auftakt in der Privatreserva Finca Cantaros in erfrischendem Bergklima war schon mal prima, trotz nachmittäglichem Gewitter zum Sonnenuntergang.

Und auch die österreichische Tropenstation La Gamba der Uni Wien ist ganz nach unserem Geschmack: Schöner Stellplatz in angenehmer Umgebung mit schönen Wandermöglichkeiten.

So darf's weitergehen! Bilder findest du hier.

 

 

Von Kolumbiens Bergen zur Karibik - Endstation in Südamerika!

Veröffentlicht am 22.11.2014

Höhepunkte der letzten beiden Wochen durch Nord-Kolumbien waren die sagenumwobene Laguna Guatavita, das schön restaurierte Kolonialstädtchen Villa de Leyva, die Ankunft an der super-schwülen Karibik-Küste und jetzt die Touristen-Hochburg Kolumbiens:

 

Cartagena. Die 1533 gegründete, geschichtsträchtige Stadt ist auch für uns die schönste Stadt Südamerikas. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe. Hier spielt Marquez' 'Die Liebe in den Zeiten der Cholera'.

Zugleich ist Cartagena die erdnomaden-Endstation in Südamerika, nach gut zwei Jahren.

Wenn alles mit der neuen, heiß ersehnten Fähre klappt, bringt sie uns mitsamt Ursus nach Zentralamerika. Bisher musste man Fahrzeuge separat verschiffen, was mit nervigen bürokratischen Hürden, Schäden am Fahrzeug, Flug- und Hotelkosten verbunden war.

Eine Landverbindung durch den Darien gibt es nicht.

Toi, toi, toi - bis dann, aus Panama!

Mehr Bilder gibt es hier...

Süd-Kolumbien: Ausgrabungen, Wüste Tatacoa, Wachspalmen, Kaffee

Veröffentlicht am 07.11.2014

Kolumbien hat bei uns einen Sympathie-Bonus: Wir lieben Gabriel Garcia-Marquez' Bücher und seine Art, die Seele Kolumbiens und die Menschen zu beschreiben.

Uns gefallen die üppig-grünen, hügeligen Berg-Landschaften und die tropischen Regenwälder. Kolumbien hat weltweit die zweitgrößte Artenvielfalt pro Flächeneinheit. Eine kleine Wüste und Ausgrabungen der San Agustin-Kultur (100-1200 n.Chr.) gibt es auch.

Aber den Süden Kolumbiens durchqueren wir relativ zügig. So viele schwer bewaffnete Soldaten, Polizei und private Sicherheitskräfte haben wir unser ganzes Leben nicht gesehen. An manchen Abschnitten steht alle 300 Meter ein Uniformierter am Straßenrand, schussbereit eine MP in der Hand. Uns winken sie freundlich durch die Kontrollen. Kolumbien freut sich über ausländische Besucher. Bei den touristischen Haupt-Attraktionen trifft man inzwischen viele. Seit 2002 ist das Land sicherer geworden, aber manche Gebiete sind noch nicht unter staatlicher Gewalt. Mehr...

Gut für die erdnomaden, sichere Stellplatz-Tipps anderer Traveller zu haben, auf Wiesen von Haziendas oder Reservas. Zu den Bildern geht's hier...   

Abschied von Ecuador - Auf nach Kolumbien

Veröffentlicht am 23.10.2014

Nach schönen Nebelwald-Touren bei Mindo und dem Überqueren des Äquators melden wir uns von der letzten Ecuador-Station bei Ibarra. Mehr Bilder findest du hier..

Das war unsere Route durch das für Natur-Liebhaber wunderbar abwechslungsreiche Land mit kurzen Wegen und guten Straßen.

Ein letztes Mal Volltanken zum Diesel-Preis von 1,03 USD pro Gallone (= ca. 3,8 l).

Und dann auf nach Kolumbien!

Willkommen bei den erdnomaden!

Wir grüßen Freunde & Familie.

Balkan-Route 2017

Stellplatz-Hitparade 2015

Stellplatz-Hitparade 2014

Stellplatz-Hitparade 2013