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Eine Woche quer durch Ecuador: Pazifik, Anden-Hochland, Amazonien

Veröffentlicht am 28.09.2014

Die erdnomaden in Amazonien, Sonntag 15 Uhr: Der Regen fällt jetzt wieder tropisch-sintflutartig vom Himmel. Aber es gibt schnelles Internet in der Lodge. So lassen sich die Regenstunden nutzen.

Zuvor war vier Stunden lang Regenpause mit Sonne und Regenwald-Schwüle. Gerade genug Zeit, zum Mittagessen ins Dorf zu spazieren, in Bananenblättern gedämpften Fisch zu essen und am Fluss Sonntagsausflügler, Flora und Fauna zu beobachten.

Der Weg vom Pazifik über die Anden herunter ins Amazonas-Becken führte mal wieder über einen Pass auf 4.000 Höhenmeter. Vorbei an alten Vulkanen samt Kratersee ging's zum Touristenort Banos mit schönen Wasserfällen am Osthang der Anden.

Der Vulkan Tungurahua war friedlich und zeigte nur ein paar zarte Rauchwölkchen. Eigentlich ist er seit 1999 in Eruption. Die Infos des Geophysischen Instituts verfolgen wir trotzdem weiter. Auch um zu sehen, welche Erdbeben wir verschlafen haben ;-)

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Ecuadors Süden: Tropische Trocken- und Regenwälder, Buckelwale

Veröffentlicht am 18.09.2014

Die erdnomaden grüßen dich aus Ecuador, von der Pazifik-Küste bei Puerto Lopez.

Meerestiere schlemmend und in netter Traveller-Gesellschaft geht es uns gerade besonders prächtig. Bei einer Schweizer Lodge haben wir Blick über eine Bucht, in der sich bis vor kurzem 400 Buckelwale tummelten. Ein paar sind noch da, haben sich aber noch nicht fotografieren lassen.


Ecuador hat sich seit unserem Besuch 1998 stark entwickelt. Die Straßen sind nagelneu asphaltiert, oft inklusive Gehsteig und Fahrradweg. Statt alter Autos, Tuk Tuks und Mopeds wie in Peru fahren überwiegend moderne Gelände- oder Kleinwägen. Offizielle Landeswährung ist inzwischen der US-Dollar. Man schleppt nicht mehr dicke Geldbündel zum Einkaufen wie früher.

Ecuador ist klein. Aber es hat mit Pazifik-Küste, Anden, Amazonien und Galapagos extreme Klimaunterschiede und eine faszinierende Artenvielfalt. Wir freuen uns auf die kommenden Wochen.

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Nord-Peru: Gletscher-Berge, Lehm-Stadt am Meer, Grabschätze

Veröffentlicht am 03.09.2014

6.300 km durch Peru in zweieinhalb Monaten. Die erdnomaden erleben extreme Kontraste. Landschaftlich und klimatisch: Vom vierthöchsten Berg Südamerikas, dem Huarascan (6768 m) bis herunter auf Meereshöhe. Hier liegt die einst größte Lehm-Stadt Chan Chan aus dem 14. Jahrhundert.

Der kulturelle Reichtum Perus beeindruckt uns am meisten. Wir erkunden 5000 Jahre Geschichte auf den Spuren vieler Epochen. Zum Beispiel zahlreiche Pyramiden. Sie dienten als rituelle Orte und Grabstätten. Besonders spektakulär war 1987 die Entdeckung des vor 1500 Jahren balsamierten 'Senor de Sipan'. Seine Grabschätze wurden krimi-reif vor Räubern gerettet...  Auf zehn Ebenen übereinander lagen in Sipan weitere Gräber mit unermesslichen Schätzen...

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Ohne Bilder die Schattenseiten Nord-Perus: abseits des Wirtschaftszweigs Tourismus haben einige bitterarme Küstenregionen mangelnde Trinkwasser-Versorgung und fürchterlichste Müllprobleme.


Kurz vor der Grenze sortieren die erdnomaden sich und bereiten Ecuador vor: Wir recherchieren und sammeln Ideen für die Route - seit unserem Besuch 1998 gibt's viele neue Nationalparks :-))

Uralte Kulturen Perus: Caral in Pazifik-Nähe, Chavin in den Anden

Veröffentlicht am 17.08.2014

In der Wüste am Pazifik gibt es Hügel, die sich in Nebel hüllen. Es grünt und blüht in der Reserva Lachay - willkommene Erholung für die erdnomaden nach dem Moloch Lima. Die Höhepunkte der letzten beiden erdnomaden-Wochen bildeten aber zwei uralte peruanische Kulturstätten, beide UNESCO-Weltkulturerbe.

Caral ist rund 5000 Jahre alt, Amerikas älteste Stadtsiedlung. Sie umfasst sechs Pyramiden, an denen noch gebuddelt und geforscht wird.

 

Die mythische Kultur von Chavin (850 bis 200 v. Chr.) beeinflusste viele spätere Kulturen.

Laut Erläuterungstafeln feierten die Menschen an der Orakel- und Kultstätte mit viel Essen und Trinken. Auf dem Altar erbrachten sie ihren Göttern verschiedenste Opfer. Es gab eine eigene Stätte für die halluzinogene Berauschung, mit deren Unterstützung Kunstwerke geschaffen wurden.

Das ausgeklügelte Kanalsystem wurde für Regenwasser genutzt, aber auch für rituelle Gegenstände und Personen. Was in Chavin alles passiert ist wollen wir im Detail lieber nicht wissen.

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Vom Pazifik die Anden rauf, zum Dschungel im Osten runter und zurück

Veröffentlicht am 06.08.2014

Ursus' Bremsen brauchen nach dem Rauf und Runter Pflege. Wir stoppen auf dem Weg nach Lima in einer Werkstatt. Da gibt es immer schnelles Internet zum Bloggen :-)

Am 28./29. Juli sind National-Feiertage, dieses Jahr ein verlängertes Wochenende. Halb Peru ist unterwegs auf Urlaub. Wir verziehen uns in die Reserva Nor Yauyos Cochas, in enge, auf rund 4000 Metern gelegene Bergtäler mit urigen Dörfern und freundlichen Bauersleuten. Wieder in der Zivilisation machen wir im Städtchen Tarma Station und wandern auf einem Inkaweg.

Dann geht's runter in die Yungas, die Regenwald-Berge am Ostrand der Anden, Richtung Amazonas-Becken. In Oxapampa essen wir Gulasch und Schnitzel bei Deutschstämmigen. Mitte des 19. Jahrhunderts waren ihre Vorfahren in den peruanischen Dschungel nach Pozuzo eingewandert. Wir fragen uns, was die Menschen dazu gebracht hat, auf diese Reise ins Ungewisse aufzubrechen. Viele überlebten sie nicht: Zwei Jahre per Schiff, dann über die Anden in den Regenwald. Mehr...

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Balkan-Route 23.06.17

Stellplatz-Hitparade 2015

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